Hunde-Ausstellungen
Photos der Clubschau des CASD (Club für Australian Shepherd Deutschland) in Weilrod, 23./24.06.2007
Fotos der Internationalen Hundeausstellung in Fribourg/Schweiz, 11.02.2007
Fotos der Internationalen Hundeausstellung in St. Gallen/Schweiz, 13.05.2007
Hundeausstellungen werden vielfach als Schaufenster der Hundezucht
bezeichnet. Züchter zeigen ihre Zuchtergebnisse und unterstellen sie einer Qualitäts-
bzw. Standardkontrolle durch den Richter. Der Züchter erfährt dadurch, wo er mit seiner
züchterischen Arbeit innerhalb der ganzen Rasse steht. Doch Ausstellungen sind auch für
Besitzer eines ganz normalen Familienhundes sehr interessant und können mit grosser
Begeisterung zu einem zeitintensiven und aufwendigen Hobby werden.
Nicht vergessen darf man schliesslich die Bedeutung einer
Hundeausstellung für die Ausstellungsbesucher. Viele Leute besuchen eine
Hundeausstellung, um sich ein Bild über eine bestimmte Rasse zu machen, die verschieden
Rassen miteinander zu vergleichen, Züchteradressen zu erfahren oder mit den Ausstellern
über rassespezifische Probleme, Haltungs- und Erziehungsfragen zu diskutieren
Eine Ausstellung ist ein Schönheitswettbewerb und deshalb werden
unsere Collie genauso darauf vorbereitet wie es die professionellen "Models"
auch tun. Der Hund wird zu Hause gebürstet, eventuell auch mindestens eine Woche vor
Ausstellung, gebadet. Natürlich sollte der Zahnstein vorher entfernt worden sein.

Viele Aussteller führen bereits zu Hause eine Art
"Ringtraining" durch. Der Hund muss es sich gefallen lassen, dass ihm Fremde den
Fang öffnen, um die Zähne zu begutachten. Tiere, die den Richter anknurren oder gar
bedrohen, können von der Bewertung ausgeschlossen werden. Bei den Rüden wird geprüft,
ob beide Hoden vorhanden sind. Auch das muss der Hund ohne Probleme über sich ergehen
lassen. Sehr wichtig ist das Gehen an der Leine, ohne zu zerren und
"herumzuspringen", damit das Gangwerk im Trab begutachtet werden kann. Dem Tier
muss auch beigebracht werden, sich in "Position" zu stellen. So ist der Richter
in der Lage, Aussenlinie, Rücken, Vor- und Hinterhand, paralleler Stand, Rutenhaltung,
etc. zu überprüfen. Nur ein Tier mit gepflegtem Fell macht einen gesunden Eindruck.
Und so werden Hunde gerichtet:
Rüden und Hündinnen werden getrennt bewertet und entsprechend dem
Alter oder der bereits errungenen Titel in folgende Klassen eingeteilt: Jüngstenklasse,
Jugendklasse, Offene Klasse, Gebrauchshundeklasse (keine GK beim Collie), Championklasse,
Veteranenklasse, Hors concours. Die Benotungen sind: Vorzüglich (v), Sehr gut (sg), Gut
(g), Genügend (gen), Ungenügend (ungen), resp. vielversprechend (vv), versprechend (v),
genügend (g) in der Jüngstenklasse.
Die jeweiligen Klassensieger der Champion, Offenen und Gebrauchshunde
Klasse treten nach der Bewertung gegeneinander an und hier wird dann entschieden wer das
CACIB/CAC = Anwartschaften für den Internationalen oder Landes-Champion erhält. Am
Schluss aller Rangierungen wird auch noch der Rassenbeste (BOB) auserkoren. Die genauen
Bedingungen zum Internatinalen Champion oder Landes-Champion sind in jedem
Ausstellungskatalog zu finden.
Natürlich kann nicht jeder Hund Sieger werden. Daher sollte man als
Besitzer nicht masslos enttäuscht sein, wenn's mal nicht der erste Platz ist. Ausser
Schönheit und Übereinstimmung mit dem Rassestandard - und NICHTS ANDERES wird auf der
Ausstellung bewertet - gibt es andere Qualitäten, die einen Hund auszeichnen. Und diese
Qualitäten sind im Alltagsleben Ausschlag gebend.
Auf der Links-Seite finden Sie einen Link zu Internationalen Hundeausstellungen der FCI in Europa.
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